Auf der sicheren Seite: Benevit in Bildern

Die Vorarlberger Pflegegesellschaft Benevit, die zu 100 Prozente dem Gemeindeverband im österreichischen Vorarlberg gehört, hat in Höchst/Fußach im April 2017 ihr neues Heim eingeweiht. Etwa zwei Jahre früher hatte sich die Heimleitung entschieden, zusätzlich zur Bewohnerwäsche auch die Flachwäsche wie Betttextilien oder Handtücher im Heim zu waschen. Nach einer genauen Prüfung durch die Heimleitung war klar, dass eine eigene Wäscherei viele Vorteile hat: „betriebswirtschaftlich, kommunal und auch individuell für die Heimbewohner“, betont Thomas Scharwitzl aus der Benevit-Geschäftsleitung Finanzen und Verwaltung.

Das neue Waschkonzept beinhaltet zwei wichtige programmatische Organisationspunkte: Zum einen schaffte Benevit bügelfreie Flachwäsche an und spart sich dadurch das Bügeln und Zusammenlegen. Zum anderen entschieden sich Finanzvorstand und Pflegedirektion für Electrolux Professional und das hygienische Waschkonzept, das die Waschküche in zwei voneinander getrennte Seiten unterteilt. Thomas Scharwitzl – im Bild im Gespräch mit einer Mitarbeiterin – begründet die Entscheidung: „Ausschlaggebend war das Preis-Leistungsverhältnis sowie die Hygiene- und Service-Sicherheit des Wäschereikonzepts von Electrolux Professional.“

Bildquelle: Benevit
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Die im hygienischen Wäschekreislauf nötige Trennung von unreiner und reiner Seite wird durch die Hygienewaschmaschinen von Electrolux Professional ermöglicht: Die Barriere-Waschmaschinen lassen sich in eine Trennmauer einbauen und aufgrund ihrer Türöffnungen von der vorderen, „unreinen Seite“ her befüllen und auf der hinteren, reinen Seite, leeren. In Höchst/Fußach waschen zwei Hyvolution Hygienewaschmaschinen von Electrolux Professional mit einem Füllvolumen von je 18 Kilogramm die gesamte Wäsche, die im Heim anfällt. Außerdem lässt sich Benevit die Option offen, als Dienstleister in der Kommune zusätzlich die Wäsche aus Kindergärten oder Schulen zu waschen.“

Auf der reinen Seite, die durch eine Wand und eine Schleuse von der unreinen Seite der Waschküche getrennt ist, wird die saubere Wäsche aus den Hygienewaschmaschinen entnommen. Die beiden Trockner auf der gegenüberliegenden Seite – in Höchst sind es Electrolux-Trockner mit 19- und 14 Kilogramm Füllvolumen – trocknen akkurat. Möglich ist dies durch die Feuchtigkeitsmessung innerhalb der Trockner und eine große Vielfalt an Programmen.

Bildquelle: Benevit
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Die Waschmaschinen und Trockner sind sehr benutzerfreundlich in der Bedienung. Eine weitere Sicherheitsmaßnahme ist das computerbasierte Steuer- und Überwachungsprogramm CMIS von Electrolux Professional. Das Software-Programm, an das Waschmaschinen und Trommeltrockner angeschlossen werden können, liefert eine Reihe von Prozessinformationen wie Verbrauchszahlen, Betriebsstunden oder Maschinennutzung, die dabei helfen, die Waschfaktoren zu optimieren und z.B. Energiekosten zu verringern. Das CMIS-programm protokolliert auch den Verlauf des Waschprozesses, also Waschmitteldosierungen, Temperaturen und Waschzeiten. Damit lässt sich schnell prüfen, ob ein Waschprozess wie geplant verlief.

Zu den wesentlichen Hygiene-Maßnahmen im Wäschekreislauf gehört, dass nasse oder feuchte Wäsche nicht herumliegt, bevor sie getrocknet wird. Deshalb ist die richtige Dimensionierung einer Wäscherei sehr wichtig. Zum positiven Ergebnis in Höchst trug auch „das exzellente Wäscherei- und Technik-Know-how von Electrolux bei“, wie Thomas Scharwitzl erklärt. Der Wäschereitechnik-Spezialist Electrolux arbeitete bereits bei der Planung der „Waschküche“ in Höchst eng mit dem Bauträger und Architekten zusammen.

Bildquelle: Benevit
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Die Vorteile einer eigenen Wäscherei im Heim findet man nicht allein auf der betriebswirtschaftlichen Seite. Als weiteren Pluspunkt nennt Thomas Scharwitzl den Fakt, „dass die Wäsche schneller gedreht wird, also wieder rascher – auch dank der kurzen Wege – in den Stationen und Zimmern ankommt.“ Dadurch ist Benevit insgesamt flexibler und die Abläufe verzahnen sich besser. „Nicht zu vergessen, dass wir mit einer Inhouse-Wäscherei auch neue Arbeitsplätze in der Region schaffen“, betont Thomas Scharwitzl.

Thomas Scharwitzl ist sich sicher, dass bei der nächsten Prüfung auch das neue Pflegeheim Höchst/Fußach das Prädikat „Qualitätshaus“ erhält, das die anderen sechs Benevit-Häuser 2016 bereits als Auszeichnung erhielten. „Das hat natürlich viel mit unseren Pflegeleistungen zu tun, jedoch auch unsere gut durchdachten Arbeitsabläufe tragen zum Wohlbefinden bei.“ Genauso wie das Wäschereikonzept und die Wäschereitechnik. Mit ihr ist Thomas Scharwitzl ebenfalls zufrieden: „Die Wäscherei ist seit einem guten Jahr in Betrieb und es gab keinerlei Reklamationen!“ Das führt Thomas Scharwitzl auch auf die „nachhaltige Qualität“ der Maschinen und den Service zurück.

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