Hygiene-Sicherheit in der Wäscherei und Küche

Preisfrage: Kennen Sie den Ort in einem Pflegeheim oder einer Behinderten-Einrichtung oder auch einem Internat, an dem sich Textilien aus praktisch allen Bereichen des Hauses treffen?

Es ist die Wäscherei! Im Zentrum des Wäschekreislaufs, der Inhouse-Wäscherei, sammelt sich die Schmutzwäsche – zum Beispiel aus der Küche, den Zimmern, dem Reinigungsbereich oder auch aus den Mitarbeiter-Schränken. Von dort kehrt sie wieder zurück an ihren Ursprung – sauber gewaschen, getrocknet und wenn nötig auch gebügelt.

Das ist der Grund, warum der Wäscherei, samt ihren technischen Geräten und ihrem Waschprinzip, eine bedeutsame Funktion in der Organisation sozialer Einrichtungen zukommt.

Eine Wäscherei hat drei Kernanforderungen zu erfüllen: Hygiene-Sicherheit, Ergonomie und Nachhaltigkeit.

1. Hygienesicherheit

  • Die Hygienesicherheit wird durch ein Wäschereikonzept erzeugt, das nach dem Prinzip der unreinen/reinen Seite arbeitet und z.B. durch Personen-Schleusen und Barrieren sicherstellt, dass keine Keime, von der unreinen Seite auf die saubere Seite bzw. Wäsche übertragen werden können. Für dieses Waschprinzip wird eine Hygiene-Waschmaschine benötigt, die sich auf der Vorder- und Rückseite öffnen lässt wie z.B. die Hyvolution von Electrolux Professional.
  • HACCP-Zertifikat: Wer auch Wäsche aus der Küche wie Arbeitskittel, Handtücher und Schürzen in der eigenen Wäscherei sicher waschen will, sollte zusätzlich darauf achten, dass die Waschmaschine nach HACCP zertifiziert ist. HACCP steht für Hazard Analysis and Critical Control Points und definiert kritische Kontrollpunkte im Prozess der Lebensmittelerzeugung, wozu das Waschen gehört. Thomas Schauerte von Electrolux Professional erläutert: „Die zertifizierten Electrolux Waschmaschinen eröffnen Heimen, alle ihre Wäsche im Haus zu waschen – auch die Kittel und Textilien aus der Küche.“ Bisher lagerten lebensmittelverarbeitende Betriebe ihre Wäsche meist an externe Dienstleister aus, um die geforderten Hygiene-Standards sicher zu erfüllen.
  • Prozessüberwachung: Ein Computerprogramm in der Waschmaschine hilft dabei, dass Störungen im Waschprozess – etwa zu geringe Temperatur oder zu wenig Dosiermittel – nicht unbemerkt bleiben. CMIS von Electrolux überwacht und dokumentiert zum Beispiel alle Prozessschritte eines Waschgangs und verhindert damit eine Gefährdung der Hygiene-Sicherheit.

2. Ergonomie
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Wäscherei spielt auch die Benutzerfreundlichkeit der Geräte eine große Rolle. Es sollten zum Beispiel keine zu großen Lasten zu heben sein. Bei der Waschmaschine von Electrolux gleitet beispielsweise die Wäsche über die Trennwand und ermöglicht eine semi-automatische Entladung. Dabei kommt die unterschiedliche Schwerkraft der Wäsche zum Tragen. Eine andere Komponente sind die inneren Trommeltüren. Sie werden während des Entladens zu einer Brücke zwischen der Waschmaschine und dem Wäschewagen. So gelangt die Wäsche sicher in den Wagen, ohne auf den Boden zu fallen, was eine Re-Kontamination verhindert. Außerdem öffnen sich die inneren Trommeltüren automatisch am Ende eines Waschgangs. Das steigert die Benutzerfreundlichkeit für die Bedienenden.

3. Nachhaltigkeit: Der Umweltschutz spielt eine immer größere Rolle in öffentlichen Einrichtungen. Innovative Technologien im Waschprozess sollten sich deshalb daran orientieren, Faktoren der Nachhaltigkeit wie Ressourcen- und Energiesparsamkeit sowie Umwelt-, Gewässer- und Mitarbeiterschutz zu realisieren. Die Maschinen von Electrolux Professional – sowohl bei den Waschmaschinen als auch bei den Trocknern – weisen eine ressourcensparende Technik auf: So braucht z.B. die Hyvolution weniger Wasser aufgrund ihres Trommeldesigns. Bei den Trocknern sorgen Sensoren dafür, dass sofort abgeschaltet wird, wenn die Wäsche trocken ist. Auch auf die richtige Einstellung der Waschmittel-Dosierpumpen kommt es an.